Erweiterung Lokhalle Göttingen

Die 1920 erbaute LOKHALLE in Göttingen präsentiert sich als imposantes Baudenkmal und repräsentativer Veranstaltungsort zugleich. Aufgrund ihrer Attraktivität als Messe- und Eventhalle besteht ein enormer Bedarf die Kapazitäten des Veranstaltungsortes zu erweitern.
Neben Neubauten für Lager-, Messe- und Seminarflächen besteht die Aufgabe in der Freiraumentwicklung des eigentlichen Messegeländes sowie der freiraumplanerischen Einbindung des Gesamtensembles in den angrenzenden Stadtraum.

Um das Oberziel, die Stärkung und Entwicklung des Messe- und Veranstaltungsstandortes LOKHALLE zu erreichen und eine städtebauliche Einbindung zu erzielen, werden als Unterziele die Nutzung von Raumpotenzialen, das Entwicklungspotenzial Leineaue sowie die Schaffung von Verbindungsachsen definiert.

Zentrales, neu geschaffenes Glied im Freiraumsystem zwischen Hauptbahnhof und Leineaue stellt der Vorplatz der neuen Messehalle dar.
Er dient als Entrée – als Eingangsbereich des neuen Gebäudekomplexes. Wesentliches Gestaltungselement sind die förmlich aus dem Boden aufbrechenden Schotterflächen. Bepflanzt mit Birken und Gräsern, als typische Repräsentanten einer industriellen Vegetation erinnern sie an die einstige Nutzung des Ortes als Bahngelände. In den Boden eingelassene Gleise führen wie Leitlinien auf den Haupteingang der Neuen Messehalle. Blickfang sind die weißen, skulpturalen Sitzelemente entlang der Schotterflächen, die bei Dunkelheit vollständig leuchten und den Platz in Kombination mit den Bodenstrahlern entlang der Westfassade der LOKHALLE inszenieren. Die einzelnen Gestaltungselemente des Platzes orientieren sich an der sich öffnenden Gebäudestruktur und führen den Besucher auf die Veranstaltungsorte zu. Die Schotterflächen selbst können zur Teilentwässerung genutzt werden und führen den Nachhaltigkeitsgedanken im Freiraumkonzept weiter fort.
Zur Carl-Zeiss-Straße öffnet sich das Grundstück zur Leineaue hin, nach dem Motto der „Messe im Grünen“. Sitzmauern fangen das im Kontrast zum architektonischen Vorplatz harmonisch modellierte Gelände ab. Ein alter Schienenkran deutet als Relikt auf die historische Nutzung des Areals.

 

Kategorien: Öffentliche Räume

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